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Wie erstelle ich eine Website?

Du hättest gerne eine eigene Website, weißt aber nicht, wo und wie du anfangen sollst? Du siehst deine technischen Vorkenntnisse in diesem Bereich eher kritisch? Wir können dich in diesem Zusammenhang beruhigen!

Denn es ist heute deutlich einfacher als noch vor einigen Jahren, grafisch ansprechende und professionelle Websites zu erstellen – auch ohne Programmierkenntnisse! Klingt gut? Dann bleib dran!

Inhaltsverzeichnis

Um zu entscheiden, was für dich am besten geeignet ist, stellen wir dir die drei Methoden vor, die heutzutage zum Erstellen von Websites am häufigsten zum Einsatz kommen:

  • Homepage-Baukasten
  • Content-Management-System
  • Individuelle Website-Entwicklung

Wir gehen jetzt einmal davon aus, dass die letzte Option für dich nicht in Fragekommt, da sie tiefergehende Kenntnisse in HTML, CSS oder weiteren Programmiersprachen wie PHP oder JavaScript erfordert 😊. Aus diesem Grund werden wir uns mit den ersten beiden Methoden etwas genauer auseinandersetzen, da sie für Anfänger besser geeignet sind.

Homepage-Baukasten

Homepage-Baukasten3

Homepage-Baukästen boomen. Das beweist schon die Werbung, die wir alle regelmäßig angezeigt bekommen, wenn wir nach Themen wie „Website erstellen“ oder „Website kostenlos erstellen“ bei Google suchen. Aber was ist dran an dem Versprechen, die eigene Website mit geringem Zeitaufwand und wenigen Mausklicks erstellen zu können?

Das Prinzip eines Homepage-Baukastens ist sicherlich selbsterklärend: Du hast verschiedene Elemente zur Verfügung, die du mittels Drag-and-Drop (Ziehen mit der Maus) zu einer Webseite hinzufügen kannst. Du hast also alles unter einem Dach, was du für die Erstellung deiner Website benötigst und bist im Idealfall nicht auf fremde Hilfe angewiesen.

Du kannst auf diese Weise sehr rasch Bilder, Texte oder auch komplexere Elemente wie ein Kontaktformular einfügen, ohne tiefergehende technische Kenntnisse besitzen zu müssen. Für die Gestaltung stehen dir verschiedene Design-Vorlagen zur Verfügung, die du bis zu einem gewissen Maß bearbeiten und anpassen kannst.

Diese Features mögen auf den ersten Blick verlockend klingen, der Teufel steckt aber im Detail. Der wohl offensichtlichste Nachteil ist die fehlende Individualität beim Design. Das Design ist normalerweise das erste, was ein Website-Besucher wahrnimmt und was gleichzeitig einen Wiedererkennungswert darstellt. Mit einem Homepage-Baukasten geht dieses Alleinstellungsmerkmal komplett verloren, es bleibt eine Website „von der Stange“.

Homepage-Baukästen sind außerdem aufgrund ihres Umfangs bei der Personalisierung sehr stark eingeschränkt: Es werden zwar Elemente wie Bildergalerie oder Kontaktformular zur Verfügung gestellt, jedoch bieten sie nicht sehr viele Konfigurationsmöglichkeiten. Darüber hinaus musst du mit langsamen Ladezeiten, unzureichendem Support und mit zweifelhaften Angaben zum Datenschutz – gerade bei ausländischen Anbietern – rechnen.

Die vermeintlich kostenlose (Test-)Version kann sich hier schnell zur Kostenfalle entwickeln, denn die Grundpakete sind oft sehr eingeschränkt bezüglich Speicherplatz und zusätzlichen Funktionen. Größere Pakete bieten häufig mehr, schlagen aber auch mit höheren Kosten zu Buche.

Vorteile

  • Geringe Einarbeitungszeit
  • Keine technischen Vorkenntnisse notwendig
  • Erfordert keine zusätzliche Software
  • Sehr einfach mit Drag-and-Drop zu bedienen
  • Fertige Designvorlagen zum Anpassen
  • Alle Leistungen aus einer Hand

Nachteile

  • Geringe Individualität aufgrund vorgefertigter Designvorlagen
  • Eingeschränkte Funktionalität (je nach Homepage-Baukasten)
  • Langsame Ladezeit der Website
  • Zweifelhafter Datenschutz bei ausländischen Anbietern
  • Abhängigkeit vom gewählten Anbieter
  • Kundenbetreuung, Kommunikation und Support oft mangelhaft
  • Nicht geeignet für größere und komplexere Projekte, die Zugriff auf Datenbanken oder externe Daten benötigen

Für wen eignen sich Homepage-Baukästen?

Homepage-Baukästen eignen sich in der Regel gut für kleine Projekte, die relativ einfache Seitenstrukturen haben, in ihrem Umfang überschaubar sind und die keine ausgefallenen Funktionen benötigen. Dies kann zum Beispiel die private Hobbyseite oder ein einfaches Portfolio sein, das – einmal angelegt – wenig Pflege benötigt. Trotzdem ist Vorsicht geboten, gerade wenn man viele Fotos oder Videos verwenden möchte – der verfügbare Speicherplatz ist oft rasch aufgebraucht.

Content-Management-System

Content-Management-System

Schon etwas anspruchsvoller sind Content-Management-Systeme. Vom Prinzip her sind sie Homepage-Baukästen zwar ähnlich, jedoch wesentlich komplexer im Aufbau und in der Bedienung. Ein Content-Management-System (kurz CMS) ermöglicht es, digitale Inhalte zu erstellen, zu bearbeiten, zu präsentieren und – wie der Name schon sagt – zu verwalten. Das System trennt dabei das Design von den Inhalten, die Inhalte werden separat in einer Datenbank gespeichert.

Besuchst du eine Website, die mit einem CMS erstellt wurde, geschieht normalerweise Folgendes: Die Inhalte werden aus der Datenbank geladen und mit Hilfe einer Designvorlage dargestellt. Damit ein CMS erfolgreich funktionieren kann, muss also eine Verbindung zu einer Datenbank bestehen.

Bekannte CMS sind WordPress, Joomla!, TYPO3 oder Drupal, WordPress hat seit einigen Jahren den größten Marktanteil im Einsatz bei Websites. Alle diese Content-Management-Systeme haben eines gemeinsam: Sie sind relativ einfach zu handhaben und lassen sich mit Plugins, Modulen etc. um zusätzliche Funktionen erweitern. Du hast hier also deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten als bei einem Homepage-Baukasten.

Mach dir aber bewusst, dass auch CMS Grenzen haben. Sie sind dafür entworfen, möglichst viele verschiedene Anforderungen an eine Website zu bedienen. Je spezieller deine Wünsche an deine Website sind, desto höher ist daher die Wahrscheinlichkeit, dass du dich trotzdem mit Programmierung auseinandersetzen oder jemanden für die Umsetzung beauftragen musst.

Rechne darüber hinaus mit einer gewissen Einarbeitungszeit, ehe du effizient mit einem CMS arbeiten kannst. Gerade Anfänger fühlen sich zu Beginn von den vielen Funktionen und Einstellungen eines solchen Systems oft erschlagen. Du wirst also nicht darum herumkommen, einige Zeit mit dem System deiner Wahl zu verbringen, ehe du erste Ergebnisse haben wirst.

Beachte in diesem Zusammenhang auch, dass CMS beim Webhosting gewöhnlich mit höheren Kosten zu Buche schlagen, da hier die Unterstützung für bestimmte Programmiersprachen wie PHP oder JavaScript und ein Zugang zu einer Datenbank inkludiert sein muss.

Vorteile

  • Viele Gestaltungsmöglichkeiten
  • Schnelles und einfaches Aktualisieren von Inhalten
  • CMS ist durch Plugins, Module etc. im Funktionsumfang erweiterbar
  • Volle Kontrolle über die Inhalte der Website
  • Zugriffsrechte pro Nutzer individuell einstellbar
  • Webhosting-Anbieter ist frei wählbar

Nachteile

  • Höhere Kosten beim Webhosting
  • Einarbeitungszeit notwendig
  • Zusatzkosten durch kostenpflichtige Plugins oder Designvorlagen
  • Höherer Zeitaufwand bei der Verwaltung des CMS (zum Beispiel bei Updates)

Für wen eignen sich CMS?

CMS sind besonders gut geeignet, wenn die Inhalte einer Website selbst eingepflegt oder geändert werden sollen, ohne dass Fachkenntnisse im Bereich der Webprogrammierung vorhanden sind. Da Inhalte und Layout getrennt verwaltet werden, lässt sich das Design der Website relativ einfach ändern. Ein weiterer Grund, warum wir Content-Management-Systeme sehr häufig für unsere Kunden einsetzen, ist die Möglichkeit, die Systeme in ihrem Funktionsumfang an ihren Einsatzzweck anzupassen – es gibt in unseren Augen eigentlich keinen Bereich, für den sich ein CMS nicht eignet.

Homepage-Baukasten oder CMS?

Homepage-Baukasten-oder-CMS

Sicherlich stellst du dir jetzt die Frage, welche Methode für dich die bessere ist. Pauschal lässt sich das verständlicherweise nicht beantworten, denn die Antwort hängt sehr stark davon ab, welche Ziele du mit deiner Website verfolgst und wie umfangreich dein Webprojekt ist.

Aus unserer Erfahrung können wir aber eines sagen: Kleine Projekte im semi-privaten Bereich lassen sich durchaus mit einem Homepage-Baukasten umsetzen. Content-Management-Systeme bieten dir aber deutlich mehr Vorteile: Sie sind einfacher an deine Bedürfnisse anpassbar und bieten dir außerdem mehr Freiheiten, deine Inhalte so zu gestalten, wie du es möchtest.

 

Noch Fragen?

Homepage-Baukästen und Content-Management-Systeme haben gleichermaßen Stärken und Schwächen, die wir in der Onlineschmiede durch unsere Arbeit sehr gut kennen. Als Experten in Sachen Webdesign & Web-Entwicklung wissen also sehr genau, was auf dich zukommt und womit du rechnen musst, wenn du dich für eines dieser beiden Werkzeuge entscheidest.

Die Probleme stecken oft im Detail, denn als „Laie“ bedenkt man oft gar nicht, worauf es beim Erstellen einer Website ankommt. Es geht hier um deutlich mehr als nur um das einfache „Basteln“ einer Website: Es spielen beispielsweise auch stimmiges Design, Benutzerfreundlichkeit, professionell gestaltete Inhalte und schnelle Ladezeiten eine Rolle – dies alles sind Faktoren, die zum Erfolg deiner Website im Internet beitragen.

Als Full-Service-Agentur finden wir außerdem, dass jedes Webprojekt eine individuelle Lösung und eine professionelle Umsetzung verdient hat, damit deine Website sich von der Menge abheben und die Besonderheit deiner Marke bzw. deines Unternehmens widerspiegeln kann.

Wenn du derselben Meinung bist, dann melde dich bei uns – wir unterstützen dich sehr, sehr gerne bei der Erstellung deiner neuen Website!